Psychodynamische Traumatherapie

Im Zentrum der Psychodynamischen Traumatherapie stehen die Folgen des traumatischen Eeignisses auf das Selbstkonzept und auf die Sichtweise auf andere Menschen. Traumatisierungen führen zu einer psychischen Regression, es werden Abwehrmechanismen zur Verarbeitung der Situation aktiviert. Biografisch frühere Konflikte können aktiviert werden. Mangelerfahrungen und fehlende Versorgung durch die Eltern kann als Thema auftauchen und Wiedergutmachungswünsche hervorrufen.

Ein sehr wichtiges Ziel ist es darum, dem Patienten zu helfen, die Erfahrungen der durch die Traumatisierung ausgelösten Regression auszuhalten und ihre Herkunft zu verstehen. Therapeuten, die mit Psychodynamischer Methode traumatisierte Patienten behandeln müssen ständig zwischen einer haltgebenden, strukturierenden Rolle und der Arbeit an der Übertragung und Gegenübertragung hin und her wechseln, um traumatische Introjekte zu bearbeiten.

Im Rahmen der Psychodynamischen Traumatherapie sind folgende Gesichtspunkte besonders wichtig:

Die Behandlungsstrategien sind abhängig von der Art der Traumatisierung. In der Kindheit erlittene Traumatisierungen führen oft im späteren Leben zu Problemen in der Impuls- und Affektkontrolle und zu einer labilen Selbstwertregulation. Im Rahmen der Psychodynamischen Traumatherapie muss nicht unbedingt das Trauma an sich im Vordergrund stehen.

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